Django Basic Apps von Nathan Borror

06.12.2007 – 3 Kommentare

Zusammenfassung

Ich halte Django nach mehrmonatigem Testen für das innovativste Framework, was ich je gesehen habe. Doch leider ist die Lernkurve am Anfang sehr steil. Fertige Pakete können da den Einstieg erleichtern.

Links in der Notiz

Es gibt schon einige interessante Projekte auf Google Code, die mit wenigen Handgriffen modulartig in das eigene Projekt kopiert werden können, doch jetzt hat Nathan Borror seine Django Basic Apps veröffentlicht. Zum Paket gehören derzeit Basic Blog, Basic Places, Basic People, Basic Library und Basic Profiles.

Ob man die Pakete nun vollständig nutzt oder an die eigenen Bedürfnisse anpasst, so lernt man auf jeden Fall eine Menge über Django. Mir hat auch sehr geholfen, dass Jeff Croft den Code seines Projektes Lost Theories für alle zum Download angeboten hat.

Auch der Code von James Bennetts bekanntem Django-Blog The B-List ist bei Google Code verfügbar.

Für wen Django noch neu und unbekannt ist, der kann Jeff Crofts letzten Artikel auf Blue Flavor darüber lesen.

Ich selber arbeite gerade am Relaunch meines Portals kogakure.de, was (trotz Lernkurve und Zeitmangel) ziemlich gut vorangeht. Die eigentlichen Models, die Views und Templates waren in wenigen Stunden fertig.

Kommentare

3 Kommentare

  1. Andreas
    06.12.2007
    19:06 Uhr

    Ich habe mich vor kurzem auch mit Django beschäftigt, es aber relativ schnell wieder beiseite gepackt, weil, wie soll ich sagen, eine praktische Doku recht rar war.

    Habe ich mich dann ein bisschen mit Rails beschäftigt, warte aber dennoch gespannt auf das angekündigte Django-Buch. Vielen Dank für die Hinweise...

  2. Stefan
    06.12.2007
    19:51 Uhr

    Oh, die Doku sieht zwar rar aus, aber man kann das komplette OpenSource-Buch „The Django Book“ kostenlos online lesen. Vorraussichtlich am 10.12.2008 soll es gedruckt veröffentlicht werden.

    Mit Rails habe ich mich das Jahr vorher intensiv beschäftigt, Ruby ist eine ziemlich interessante Sprache. Mir persönlich hat aber die Rails-Syntax nicht so gefallen. Und ein ordentliches Backend musste man immer selber bauen. Das Rails-Scaffolding darf man jedenfalls nicht mit dem Django-Backend vergleichen (das wäre auch ungerecht).

    Und ich finde es auch schwerer einen ordentlichen Rails-Server aufzusetzen (mit fastcgi). Bei Django reicht eine mod_python Instanz.

  3. Andreas
    06.12.2007
    22:16 Uhr

    Stimmt, das Buch gabs ja auch noch. Was ich aber im Speziellen mit praktischer Doku meine, ist ein Buch, wie z.B. "Agile Webdevelopment With Rails". Besser kann man jemandem Ruby wohl kaum näher bringen.

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Ich bin Stefan Imhoff, Designer und Webentwickler, Kampfkünstler und Hobby-Philosoph. 1999 habe ich das Ninjutsu-Magazin kogakure.de entwickelt, das schon bei PRO7 (Galileo), RTL2 (Welt der Wunder) und in der P.M. erwähnt wurde. Ich wohne in Hamburg und interessiere mich für Webstandards, Zugänglichkeit von Websites, Django, Bücher, Kinofilme, CG, Apple, Design und noch zwei, drei andere Dinge. Mehr Informationen »

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