J2EE versus ruby/python-Frameworks

13.06.2007

Zusammenfassung

Der NASA-Mitarbeiter Sean Kelly lässt Web-Frameworks in einem halbstündigen Match gegeneinander antreten. Ein sehr sehenswerter und inspirierender Film für alle, denen sonst die überzeugenden Argumente für moderne Web-Frameworks fehlen.

Links in der Notiz

Brauchst du noch eine überzeugende Stimme, um deinem CEO zu erklären, wieso du seinen Java- und JSP-Dreck nicht haben willst? Wollen die Entwickler in deiner Firma einfach nicht verstehen, dass Webentwicklung schnell und einfach sein muss, um auf Wünsche JIT reagieren zu können?

Dann schau dir das halbstündige (36:18), sehr lustige und überzeugende Video „Better Web App Development“ des NASA-Mitarbeiters Sean Kelly an.

Er berichtet von seiner Arbeit in den 90ern für einen Wetterdienst. Damals waren alle Applikationen des Dienstes in C++ geschrieben. C++ ist eine sehr gute Sprache zur Anwendungsentwicklung, versagt aber völlig bei der Benutzerschnittstelle, weil der Code nach jeder Änderung neu kompiliert werden muss. So ist ein schnelles Reagieren und Interagieren mit Wünschen von Außen kaum möglich.

Kelly leitet über in die heutige Zeit und lässt in einem zweiteiligen Match J2EE, Ruby on Rails, Zope, TurboGears, django und JBoss gegeneinander antreten.

Die Bewertungskriterien sind unter anderem:

  • Schelligkeit
  • Einfachheit
  • Einfache Konfiguration
  • Kein SQL schreiben müssen
  • Einfache Installation
  • Gute Dokumentation
  • Sicherheit
  • Validierung aller Eingaben
  • Authensifizierung
  • Verschlüsselung
  • Lokalisierung/Internationalisierung
  • Spaß

Im ersten Teil lässt er alle Frameworks „Hallo Welt“ schreiben, im zweiten Teil programmiert er eine einfache Zeitmess-Anwendung. Ohne schon zu viel zu verraten, hängen natürlich alle ruby/python-Frameworks den Java-Kram um Längen ab. Immerhin verwendet ja sogar Google python in ihren Applikationen.

Also – wenn’s es die NASA und Google benutzen, kann es nur gut sein ;)

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Portaitfoto von Stefan Imhoff

Ich bin Stefan Imhoff, Designer und Webentwickler, Kampfkünstler und Hobby-Philosoph. 1999 habe ich das Ninjutsu-Magazin kogakure.de entwickelt, das schon bei PRO7 (Galileo), RTL2 (Welt der Wunder) und in der P.M. erwähnt wurde. Ich wohne in Hamburg und interessiere mich für Webstandards, Zugänglichkeit von Websites, Django, Bücher, Kinofilme, CG, Apple, Design und noch zwei, drei andere Dinge. Mehr Informationen »

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